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Verhütungsmethode mit Weitblick: die Sterilisation des Mannes

Sichere Verhütung
Wer an Empfängnisverhütung denkt, denkt meist zuerst an das Kondom und an die Antibabypille. Sie sind schließlich die beliebtesten Methoden, um einer ungewollten Schwangerschaft vorzubeugen. Beide Verhütungsmittel sind unkompliziert handzuhaben und versprechen einen soliden Schutz. Ein Vorteil der Pille ist, dass sich beim Geschlechtsverkehr an sich nichts ändert und auf nichts weiter geachtet werden muss, wenn sie regelmäßig eingenommen wird. Der entscheidende Vorteil des Kondoms liegt darin, dass es nicht nur vor einer ungewollten Schwangerschaft, sondern ebenfalls davor schützt, sich eine Infektion einzuhandeln, die zu einer Geschlechtskrankheit führen kann. Nachteile beider Verhütungsmethoden sind die kurzfristige Wirkung. Wird die Antibabypille beispielsweise weggelassen, erlischt damit der Empfängnisschutz. Es gibt natürlich neben Pille und Kondom eine Vielzahl weiterer Möglichkeiten zu verhüten, die mehr oder weniger sicher sind.

Urologische Praxis Biberach

Sterilisation des Mannes
Für Männer bzw. Paare, die nach einer langfristigen Empfängnisverhütung suchen, kann die Sterilisation des Mannes eine geeignete Lösung sein. Während Antibabypille sowie Kondom immer wieder angewendet werden müssen, muss man sich für eine Sterilisation nur einmal einem operativen Eingriff unterziehen, um anschließend für immer unfruchtbar zu sein. Es gibt die Sterilisation für Männer und für Frauen, wobei die Sterilisation der Frau nur unter Vollnarkose stattfinden kann und mit einem größeren Aufwand sowie mehr gesundheitlicher Belastung für die Patientin verbunden ist.

Vasektomie erklärt
Die Vasektomie, also die Sterilisation des Mannes, ist ein Eingriff am Hodensack des Mannes, der ambulant durchgeführt werden kann. In den meisten Fällen haben urologische Praxen mittlerweile die nötige Ausstattung, um eine Vasektomie in den eigenen Räumlichkeiten durchführen zu können. Während der Vasektomie wird zunächst die Haut des Hodensackes geöffnet. Es gibt dafür unterschiedliche Vorgehensweisen. In Deutschland sind zwei davon gängig und bewährt: die klassische Methode (Ligaturtechnik) und die No-Scalpel Vasektomie. Bei Anwendung der klassischen Methode wird die Haut des Skrotums mit einem Skalpell wenige Zentimeter aufgeschnitten, bei der No-Scalpel Vasektomie findet das Skalpell keine Verwendung. Die Haut wird mit einer Spitzklemme punktförmig geöffnet und mit einer weiteren speziellen Klemme aufgedehnt. Nun werden die Samenleiter, derer sich auf jeder Seite einer, also insgesamt zwei im Hodensack befinden, freipräpariert. Die Samenleiter transportieren beim Geschlechtsverkehr Spermien von den Hoden zur Harnröhre. Die nun freigelegten Samenleiter werden bei der Vasektomie etwas herausgezogen, um davon jeweils einige Zentimeter zu entfernen. Auf diese Weise wird es den Samenzellen unmöglich gemacht bis zur Harnröhre und dadurch in den Körper der Frau zu gelangen. Die Enden der durchtrennten Samenleiter können auf unterschiedliche Weise versiegelt werden, damit sie nicht wieder zusammenwachsen. Man schlägt die Enden entweder um und bindet sie ab, oder verödet sie mithilfe eines Lasers. Zur größeren Sicherheit werden sie anschließend in verschiedene Gewebsschichten gelegt, sodass sie sich nicht wiedertreffen können. Zum Schluss muss die Hodensackhaut wieder verschlossen werden. Dies erfolgt bei der klassischen Vasektomiemethode durch Zusammennähen, bei der No-Scalpel Vasektomie genügt in der Regel ein Pflaster zum Verschließen der Wunde.

Was nach der Operation wichtig ist
Zunächst ist es am wichtigsten zu erwähnen, dass der Mann kurz nach dem Eingriff noch nicht zeugungsunfähig ist. Auch nachdem die Wunde abgeheilt ist und man wieder sexuell aktiv werden kann, muss noch für einen bestimmten Zeitraum zusätzlich verhütet werden. Es findet nach wenigen Wochen eine Nachuntersuchung statt, bei der ein sogenanntes Spermiogramm erstellt wird. Hierdurch wird überprüft, ob sich noch Spermien im Ejakulat des Mannes befinden. Erst nachdem dies ausgeschlossen werden kann, ist der Mann nicht mehr in der Lage Kinder zu zeugen.

Informations- und Expertenportal für die Sterilisation des Mannes: vasektomie-experten.de

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Die Auswahl an urologischen Fachärzten in Deutschland ist riesig. Einige bieten Informationen über sich im Internet an, andere nicht. Doch wie kann man unkompliziert und schnell herausfinden, welcher Urologe in der Region erfahren auf dem Gebiet der Vasektomie ist? Vasektomie-experten.de bietet eine übersichtliche Auswahl an kompetenten Fachärzten an. Für jeden Standort gibt es deshalb respektive einen Urologen, der die Vasektomie durchführt. Dieser wird auf den Seiten der Vasektomie-Experten vorgestellt. Weiterhin bietet das Onlineportal Fachwissen zum Thema Sterilisation des Mannes an und beantwortet grundlegende Fragen, die zur guten Vorbereitung auf ein Beratungsgespräch beim Facharzt dienen.

Zur Website: vasektomie-experten.de